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Mit „Bello“ nachts unterwegs
Nachtübung des Hundesportvereins Blumenthal

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Der Vorstand des Hundesportvereins Blumenthal startete das Jahr 2018 mit einer besonderen Veranstaltung für große und kleine Hunde, junge und alte: Eine Nachtübung war angesetzt.

Diesmal gab es keine Prüfung oder ein Turnier für besonders ausgebildete und trainierte Hunde, sondern, der Jahreszeit angepasst, einen Verhaltens- und Wesenstest nicht nur für die Hunde sondern auch für Hundeführer und Hundeführerinnen.

Insgesamt 32 Hunde mit ihren Haltern wurden für diese Übung angemeldet. Vom 13 Jahre alten Paulchen bis zu den 6 bis 8 Monate alten Welpen Caja, Max und Toby waren fast alle Altersgruppen vertreten. „Mit so einer großen Resonanz haben wir nicht gerechnet, umso erfreuter sind wir.“ meinte die zweite Vorsitzende Petra Strauss.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder unter der Federführung des Vorsitzenden des Hundevereins, Andreas Gernand, hatten insgesamt acht Alltagssituationen vorbereitet, die so oder so ähnlich jedem Spaziergänger mit Hund in der Dunkelheit passieren können. Nicht jedes Frauchen oder Herrchen war sich sicher, ob ihr Vierbeiner die vielfältigen Aufgaben auch sicher würde lösen können. Das plötzliche Auftauchen einer lauten, lärmenden Personengruppe kann schon so manchen Hund irritieren. Ohne Angst oder Aggression soll der Hund diese Gruppe zwar beobachten, aber dennoch sicher passieren. Wenn dann noch betrunkene Personen dabei sind, wird es für einen Hund eventuell bedrohlich, kennt er doch die etwas unkoordinierten Bewegungen in der Regel nicht, was bedrohlich auf ihn wirkt und leicht Aggressivität erzeugen kann. Für die Hundehalter und Hundehalterinnen war es daher ganz wichtig zu erleben, wie ihr Hund reagierte.

Schwieriger war dann aber schon bei der Station, bei der es galt, zwischen flatternden bunten Bändern, die über die Straße gespannt worden waren, hindurchzugehen. Erschwert wurde die Situation dadurch, dass dahinter Lampen aufgestellt waren, so dass sich bewegende Schatten bildeten.

Begegnungen mit Joggern, Radfahren oder Menschen, die sich mit Hilfe eines Rollators oder eines Rollstuhls fortbewegen am Tage sind für die meisten Hunde Alltag, aber mitten in der Nacht, bei Dunkelheit und Kälte? Auch solche Situationen wurden von den Helfern dargestellt.


Wer hat nicht schon mal selber noch spät abends die Mülltonne an die Straße gestellt und dabei nicht darauf geachtet, ob eventuell ein Hund vorbeikommt und sich eventuell erschrecken könnte? Schlimmer noch, wie reagiert ein Hund auf eine direkt vor seiner Nase umstürzenden Mülltonne? Der dadurch entstehende Lärm verunsicherte doch einige Hunde, gerade die jüngeren zeigten sich teilweise recht irritiert, aber nicht aggressiv.

Alle Stationen waren mit erfahrenen Ausbilderinnen und Ausbildern besetzt, die den Hundeführerinnen und Hundeführern mit Tipps und Ratschlägen zur Seite standen. So ist es z.B. nicht hilfreich für die Psyche eines Hundes, ihn mit Gewalt an einer Situation, die für ihn fremd ist vorbei zu zerren. Man sollte dem Tier schon Gelegenheit geben, sich mit einer neuen Situation vertraut zu machen und ihn in seiner natürlichen Wissbegierde, eventuell gepaart mit Furcht, durch beruhigendes Zureden unterstützen. Der Hund kann dann die Erfahrung machen, dass solche Situationen zwar ungewohnt, aber nicht bedrohlich sind, er also keine Angriffshaltung einnehmen muss. Diese Erfahrung sollten und konnten die Hunde an den Stationen machen, auch z.B. an der schwankenden Brücke, die gemeinsam mit Frauchen oder Herrchen überwunden wurde.

Für die Hundeführerinnen und Hundeführer war diese Übung eine gute Erfahrung, haben sie doch viel über ihren Hund gelernt und auch, wie sie selber mit unbekannten Situationen umgehen können, ohne ihren Hund zu verunsichern.

„Das hat richtig Spaß gemacht, ich habe viel über meinen Hund gelernt. Danke an die Organisatoren und die Helfer!“ so fasste ein Teilnehmer den Abend zusammen.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Sonja Wilksen neue Vereinsmeisterin

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von l. n. r.: Andreas Gernand, Sonja Wilksen, Elke Kneisel, Hans-Jürgen Soller, Jürgen Kneisel

Ihr diesjähriges Jahresabschlussfest feierten die Mitglieder des Hundesportvereins Blumenthal am 25. November 2017 im Bootshaus am Blumenthaler Hafen. Im Mittelpunkt des Interesses der sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder stand die Ehrung der Vereinsmeister.

Andreas Gernand, der erste Vorsitzende des Hundesportvereins, nahm die Ehrungen vor. Mit einer kurzen Rede bedankte er sich bei allen Hundesportlern und Sportlerinnen für das Engagement und die erfolgreiche Teilnahme an den verschiedenen Wettkämpfen im abgelaufenen Jahr. Sein besonderer Dank galt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die die Wettkämpfe nicht durchzuführen gewesen wäre.

Für die Wertung zur Vereinsmeisterschaft werden alle Wettkampfergebnisse aus den verschiedenen Disziplinen zusammengezogen. Die jeweilige Platzierung errechnet sich aus den Punkten, die der einzelne Hundesportler bzw. die Hundesportlerin bei Wettkämpfen und Turnieren in den verschiedenen Wettkampfarten erworben hat. Für eine bestandene Begleithundprüfung werden noch einmal 150 Punkte vergeben.

Ein Kopf- an Kopfrennen lieferten sich in 2017 Jürgen Kneisel und Sonja Wilksen, die beide im Turnierhundesport aktiv waren. Mit insgesamt 1523 Punkten konnte sich schließlich Sonja Wilksen mit ihrem Mailo durchsetzen und wurde Vereinsmeisterin 2017, dicht gefolgt vom Jürgen Kneisel, der mit Chica auf insgesamt 1432 Punkte kam.

Für den Bereich Obedience, bei dem es in erster Linie auf das korrekte Verhalten des Hundes im Gehorsamsbereich ankommt, konnte Elke Kneisel vor Hans-Jürgen Soller mit Alissa mit ihrer Airedalehündin Fly wie schon in 2016 den ersten Platz erringen.

Beim Turnierhundesport geht es neben dem Gehorsam auch um Geschicklichkeit und Schnelligkeit beim Überwinden einer Hindernisbahn und eines Parcours mit verschiedenen Hindernissen. Sonja Wilksen gelang es, vor Jürgen Kneisel, den ersten Platz zu erreichen.

In der Disziplin IPO, früher Schutzdienst genannt, konnte sich Andreas Gernand mit Raven durchsetzen.

Nach dem „offiziellen“ Teil blieben die zahlreich erschienenen Mitglieder noch in geselliger Runde zusammen und tauschten ihre Erfahrungen des vergangenen Jahres intensiv aus.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Tag der offenen Tür:„Ein toller Tag“

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So oder so ähnlich lauteten die Kommentare der Besucher des „Tag des Hundes“ auf dem Gelände des Hundesportvereins Blumenthal am Sonnabend. Der Hundesportverein Blumenthal hatte einen „Tag der offenen Tür“ auf seinem Vereinsgelände am Eispohl in Bremen-Blumenthal veranstaltet.

Ziel der Veranstaltung war es einerseits, sich als Hundesportverein der Bevölkerung vorzustellen und andererseits Hundebesitzern, die nicht in einem Verein organisiert sind aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, seinen Hund auszubilden und dabei viel Spaß zu haben.

Begonnen wurde mit den gemeinsamen Übungen, die in der Welpengruppe und der Schnuppergruppe, auch genannt „Rüpelgruppe“ durchgeführt werden. Hier waren Aufgaben wie das Überwinden einer Wippe oder das Laufen über raschelnde Folie zu bewältigen. Wie engagiert Hund und Mensch bei der Sache waren wurde deutlich, als es gleich zu Beginn anfing, heftig zu regnen. Wer gedacht hatte, nun würden Menschen und Hunde den Platz fluchtartig verlassen, hatte sich getäuscht. Alle arbeiteten ganz in ihre Aufgaben vertieft aufmerksam und mit sichtlicher Freude weiter.

Bei den folgenden Programmpunkten zeigte sich wieder die Sonne, so dass die Hindernisbahn gefahrlos bewältigt werden konnte. Hier mussten z. B. ein Tunnel durchlaufen, über einen Steg balanciert oder ein Ring durchsprungen werden. Die Hunde konnten endlich mal wetzen, die Menschen mussten richtig schnell laufen, am Ende der Bahn waren beide erschöpft aber glücklich.

Die anschließenden Vorführungen aus dem Bereich Obedience lösten teilweise Erstaunen aus darüber, was Hunde im Gehorsamsbereich alles so leisten können.

Höhepunkt für viele Besucher war das abschließende Hunderennen.
Die Vereinsmitglieder hatten auf der wunderschön gelegenen Anlage direkt am Naturschutzgebiet Eispohl eine Rennbahn für Hunde aufgebaut. Hier konnten die Besucher einmal ihren Hund nach Herzenslust rennen lassen.
Circa 30 Hunde traten in den Klassen „Groß“, „Mittelgroß“ und „Klein“ gegeneinander an. Die absolut schnellste Zeit lief Floyd, Besitzer Detlev Schulz, in 4,7 Sekunden und siegte damit in der Klasse „Groß“. Der kleine Pepe, ein Mix aus Spanien von Birgit Heinzel war mit 5,28 Sekunden Sieger bei den kleinen Hunden und nur 0,02 Sekunden langsamer als die Siegerin der Klasse „Mittelgroß“, die Kleine Münsterländerin Lina von Karin Frierdich, die für die 50 Meter 5,26 Sekunden benötigte.
Zum Abschluss der Veranstaltung fand dann die Siegerehrung des Hunderennens statt. Jeder Teilnehmer bekam einen Preis, auch die Kleinen freuten sich über Pokale, Urkunden und Leckerli für den Hund.

Der Vorsitzende des Hundesportvereins Blumenthal, Andreas Gernand bedankte sich bei den ca. 50 Besuchern und Besucherinnen, die einen schönen und ereignisreichen Tag erlebt hatten für ihr Kommen. Sein besonderer Dank ging an die Organisatorinnen Britta Richter und Sonja Wilksen und die vielen Helfer, die neben den Vorführungen auch für reichlich Kaffee und Kuchen gesorgt hatten.

Wer nähere Informationen zum Hundesport erhalten möchte, kann zu den Übungsterminen, donnerstags ab 17.00Uhr, sonnabends ab 15.00Uhr oder sonntags ab 10.00Uhr auf dem Vereinsgelände am Eispohl in Blumenthal kommen um dort mit den Ausbildern zu sprechen. Wer seinen Hund mitbringen möchte, sollte daran denken, einen gütigen Impfausweis und den Nachweis einer Tierhalterhaftpflichtversicherung mitzubringen.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

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