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Turnierhundesport in Blumenthal

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Am Sonntag, dem 15. Juli 2018 richtete der Hundesportverein Blumenthal sein diesjähriges Turnierhundesportturnier auf seinem Gelände Am Eispohl 6 in Bremen-Blumenthal aus.

Knapp vierzig Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen der Region (Quakenbrück, Nordenham, Bremen-Burg, vom PHV-Bremen und Hambühren) hatten sich zu den Wettkämpfen angemeldet.

Teilnahmeberechtigt sind nur Hunde, die mindestens die Begleithundprüfung erfolgreich abgelegt haben. Der HSV Blumenthal bietet die dafür erforderliche Ausbildung an. Junge Hunde können sich in der Welpengruppe (Hunde bis zum Alter von 6 Monaten) vorbereiten und dort richtiges Sozialverhalten lernen. Hunde, die über 6 Monate alt sind, können in der sog. „Schnuppergruppe“ erste Schritte zum Begleithund machen. Bevor die Gebühren (Welpengruppe 60€, Schnuppergruppe für 10 Übungsstunden 50€) bezahlt werden, kann man erst einmal gebührenfrei testen, ob dies etwas für Herrchen/Frauchen und Hund ist. Bei Eintritt in den Verein, werden die Gebühren angerechnet.

Auf dem Programm standen ein Geländelauf (über 2000m und 5000m), ein Hinderniswettkampf, der THS-Dreikampf, der THS-Vierkampf in den Klassen 1-3 und der CSC-Wettkampf (Combined Speed Cup), zu dem 7 Mannschaften gemeldet hatten.

Zuerst ging es zum Geländelauf. Gestartet wurde über 2000 und 5000 Meter. Bei bestem Wetter und bei für Mensch und Hund am frühen Morgen noch erträglichen Temperaturen, ging es auf die Strecke im nahe gelegenen Waldgebiet. Streckenposten und Geländemarkierungen zeigten Mensch und Hund den Weg. Schnellster Mann über 2000m war Thomas Wegener mit Starlight in 6min 49sek. Über 5 000m erreichte Bernhard Burwinkel mit Barney in 21min 6sek die beste Zeit bei den Männern, bei den Frauen siegte Sandra Herdzig mit ihrem Thor in 23min 19sek.

Im anschließenden Hindernislauf kam es darauf an, die Bahn möglichst fehlerfrei und möglichst schnell zu überwinden Bei den Frauen siegte Ariane Kalwa-Veith mit Judy, bei den Männern war Christian Koch mit Ahri nicht zu schlagen.

In der Disziplin Dreikampf wird der Gehorsam, im Gegensatz zum Vierkampf nicht gezeigt. Hier geht es in erster Linie um die Geschwindigkeit, mit der Mensch und Hund den Slalom, die Hindernisbahn und die Hürden fehlerfrei überwinden. Dass Hunde keine Maschinen sind, die immer perfekt funktionieren wurde daran deutlich, dass kein Team fehlerfrei blieb. Die beste Leistung zeigte das Team Sandra Herdzig/Thor bei den Frauen, bei den Männern war Christian Koch mit Ahri nicht zu schlagen.

Der Vierkampf besteht aus den Teilen Gehorsam, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf, wobei der Schwierigkeitsgrad von Klasse zu Klasse steigt. Eine fast perfekte Gehorsamsübung im Vierkampf 3, der höchsten Schwierigkeitsstufe, zeigte Aliya Candogan mit Paula. Als einzige Teilnehmerin erreichte sie 59 von 60 möglichen Punkten. Das war dann auch die Grundlage für ihren Sieg bei den Damen im Vierkampf 3. Bei den Herren erreichte Wolfgang Türke mit Cleo die höchste Punktzahl und damit den Sieg bei den Herren im Vierkampf 3. Im Vierkampf 2 waren Marlies Helms und Mareike Fröbe erfolgreich. Im Vierkampf 1 zeigte sich, wie wichtig die richtige Harmonie zwischen Mensch und Hund ist. Mit einer fehlerlosen Laufleistung konnte hier Sonja Wilksen mit Mailo eine kleine Schwäche im Gehorsam ausgleichen und damit den Sieg in dieser Klasse erringen. Bei den Herren siegte Thomas Wegener mit Starlight mit großem Vorsprung durch eine sehr gute Gehorsamsprüfung und eine fast fehlerlose Laufleistung.

Im abschliessenden CSC (Combination Speed Cup) traten sechs Mannschaften mit je drei Teilnehmern zum Wettkampf an. Der Parcours war zweimal zu durchlaufen. Je Sektion sind verschiedene Hindernisse, Slalomstangen oder Hürden aufgebaut, die von Hund und Mensch fehlerfrei zu bewältigen sind. Die Läufer absolvieren diesen Parcours in einer Art Staffellauf, anschliessend werden alle Zeiten addiert. Unter lebhafter Anfeuerung des Publikums konnte sich die Mannschaft des HSV Nordenham, die “Flitzer“, durchsetzen. Die Mannschaft des HSV Blumenthal konnte nicht mithalten. „Wir waren nicht das schnellste, aber sicher die lustigste Team,“ meinte Andrea Dahms nach dem Wettkampf.

Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf und der Organisation zufrieden. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende des HSV Blumenthal, Andreas Gernand, ausdrücklich bei den Kampfrichtern und den vielen ehrenamtlichen Helfern des HSV Blumenthal, ohne die ein solcher Wettkampf nicht durchzuführen ist.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Tag des Hundes - Ein toller Tag

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So oder so ähnlich lauteten die Kommentare der Besucher des „Tag des Hundes“ auf dem Gelände des Hundesportvereins Blumenthal am Sonntag. Der Hundesportverein Blumenthal hatte den „Tag des Hundes“ zum Anlass genommen, einen „Tag der offenen Tür“ auf seinem Vereinsgelände am Eispohl in Bremen-Blumenthal zu veranstalten.

Der Wettergott hatte es gut gemeint, bedeckter Himmel mit angenehmen Temperaturen für Hund und Mensch, keine drückende Hitze wie noch am Vortag mit 30°C. Der Vorsitzende des Vereins, Andreas Gernand, konnte zahlreiche Gäste, die zum großen Teil mit ihren Hunden gekommen waren, begrüßen.

An diesem Tag konnte fast das gesamte Programm des Hundesports besichtigt werden. Den Auftakt bildete die Arbeit in der Welpen- und „Rüpel“gruppe, bei der die Besucher mit ihren Hunden mitmachen konnten. Unter Anleitung konnten die Besucher versuchen, mit ihren Hunden die verschiedenen Aufgaben zu lösen. Geübt wurde unter anderem das Verhalten in kleinen Gruppen, das Überwinden einer Wippe oder das Durchlaufen eines Tunnels. Hund und Mensch hatten viel Spaß, mancher wollte gar nicht mehr vom Platz. An der nächsten Station hatte Hansi Soller einen Übungsring für Rally-Obedience aufgebaut. Erst führten einige Vereinsmitglieder die Übungen vor, dann konnten sich die Besucher mit ihren Hunden an der Aufgabe versuchen. Es geht hierbei in erster Linie darum, dass der Hund möglichst nah beim Menschen bleibt und alle Drehungen, Wendungen um kleine Hindernisse freudig mitmacht. Manch einer war überraschst, wie gut sein Hund ihm folgt.

Als nächstes führten Vereinsmitglieder vor, wie sie mit ihren Hunden in dem Bereiche Obedience arbeiten. Unter Anleitung von Elke Kneisel wurden verschiedene Aufgaben gezeigt. Angefangen von der Beginner-Klasse bis zur Klasse 2 wurde der Schwierigkeitsgrad immer höher. Beim Schicken in eine Box z.B. wurde die Entfernung je nach Ausbildungsstand immer größer. Bei der Distanzkontrolle steht der Hundeführer bei den Beginnern in fünf Meter Entfernung vom Hund und gibt die Anweisung „Sitz“ und anschließend „Platz“. In der Klasse 1 werden vom Hund je zweimal „Sitz“ und „Platz“ verlangt. Noch schwieriger wird es in der Klasse 2, hier beträgt die Entfernung zwischen Hund und Mensch schon 10 Meter, der Hund muss je zweimal die Kommandos „Sitz“, „Platz“ und „Steh“ ausführen. Auch wenn nicht alle Übungen auf Anhieb klappten, waren die Besucher doch beeindruckt vom Ausbildungsstand der Hunde, die alle mit erkennbarer Freude bei der Arbeit waren. Man konnte beobachten, dass der Spaß für Hund und Hundeführer im Vordergrund der Ausbildungsphilosophie stehen.

Nach dem leckeren Mittagessen, das einige Vereinsmitglieder vorbereitet hatten, zeigte Jürgen Kneisel einige Übungen aus dem Bereich THS (Turnierhundesport). Hier geht es darum, dass Mensch und Hund gemeinsam eine Bahn aus Slalom und kleinen Hindernissen möglichst schnell und fehlerfrei absolvieren. Einige Besucher wagten sich mit ihren Hunden auch über die Hindernisbahn, mit mehr oder weniger Erfolg, dafür mit umso mehr Spaß.

Die Vereinsmitglieder hatten auf der wunderschön gelegenen Anlage direkt am Naturschutzgebiet Eispohl neben einer Hindernisbahn für den Turnierhundesport auch eine Rennbahn für Hunde aufgebaut. Hier konnten die Besucher einmal ihren Hund nach Herzenslust rennen lassen. Über dreißig Hunde gingen an den Start. Das Rennen wurde in drei Klassen eingeteilt; große, mittelgroße und kleine Hunde traten gegeneinander an.

Bei den großen Hunden belegte Sonja Wilksen mit Raven, einem Groenendeal, in 4,43sek den ersten Platz. Bei den mittelgroßen Hunden war der Mittelschnauzer Mozart der Familie Huneke in 5,15sek nicht zu schlagen. Bei den kleinen Hunden setzte sich der Mix Pepe von Günther Heinzel in 5,18sek durch.

Zum Abschluss der Veranstaltung fand dann die Siegerehrung des Hunderennens statt. Jeder Teilnehmer bekam einen Preis, alle freuten sich über Pokale, Urkunden und Leckerli für den Hund. Der Vorsitzende des Hundesportvereins Blumenthal, Andreas Gernand bedankte sich bei den ca. 40 Besuchern und Besucherinnen, die einen schönen und ereignisreichen Tag erlebt hatten für ihr Kommen. Sein besonderer Dank ging an die vielen Helfer, die neben den Vorführungen auch für leckere Bratwürste und Salate gesorgt hatten.

Andreas Gernand: „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und denken, dass die Besucher auch zufrieden mit diesem Tag waren. Nicht nur wegen des schönen Wetters sind wohl so viele Besucher bis zum Ende der Veranstaltung hier geblieben. Wir würden uns wünschen, dass einige Besucher den Weg zu unserem Verein finden.“

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Obedienceprüfung beim Hundesportverein Blumenthal von 1932 e.V.

Am Sonntag, den 8. April 2018 richtete der Hundesportverein Blumenthal von 1932 e.V. auf dem Vereinsgelände Am Eispohl 6, wieder eine Obedienceprüfung aus. Insgesamt starteten 15 Teams bestehend aus Hund und Frauchen und Herrchen in allen Obedienceklassen. Obedience bedeutet übersetzt Gehorsam und wird auch die „Hohe Schule der Unterordnung“ genannt. Neben den präzisen Ausführungen der Übungen wird außerdem großen Wert auf ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund gelegt.

Bei strahlendem Sonnenschein startete Leistungsrichter Marko Lattermann aus Hamburg, unterstützt von dem Ringsteward Susanne Mönkemeier die Prüfung. Begonnen wurde mit den Gruppenübungen, die von Klasse zu Klasse mit steigendem Schwierigkeitsgrad durchgeführt wurden. Während bei den Beginners die Hunde 2 Minuten auf Entfernung in Sichtkontakt abgelegt wurden, mussten die Hunde der Klasse 1 die gleiche Zeit sitzen, in den Klassen zwei (liegen)und drei (sitzen) ohne dass sie ihre Führer sehen konnten.
Zur Überprüfung der Sozialverträglichkeit wurde in der Beginnersklasse jeder Hund eng an den anderen Hunden dieser Prüfungsstufe vorbeigeführt. Hierbei zeigten alle Hunde ein vorbildliches Verhalten. Auch die Übung zur Unbefangenheit gegenüber Menschen, der Hund wird im Stand von einer fremden Person betastet, klappte vorzüglich.

Vor den Einzelübungen wurden die Teilnehmer jeder Prüfungsstufe von Susanne Mönkemeier in der gebrieft. Das heißt, es wurde den Ablauf der Vorführungen erläutert und Fragen der Prüfungsteilnehmer beantwortet. Danach begleitete der Ringsteward jeden Teilnehmer bei den Übungen. Denn anders als in anderen Hundesportarten gibt es im Obedience kein festgelegtes Prüfungsschema. Leistungsrichter und Ringsteward legen für jede Prüfungsstufe die Reihenfolge fest, die am Prüfungstag Gültigkeit hat. Die Aufgabe des Ringstewards besteht darin, die nächste Übung anzukündigen, genaue Anweisungen für die Ausführung der Übungen zu geben, den Zeitpunkt für die jeweiligen Hörzeichen anzusagen und die Übungen zu beenden.

Wie bei den Gruppenübungen wurde es wie auch bei den Einzelübungen von Klasse zu Klasse schwieriger. Während es zum Beispiel bei den Beginnern und in der Klasse 1 keine Aufgabe zur Geruchsidentifizierung gibt, müssen die Hunde in der Klasse 2 aus sechs Hölzern, in der Klasse 3 aus bis zu acht Hölzern einen vorher markierten Holzgegenstand identifizieren.

Eine weitere Besonderheit im Obedience besteht darin, dass erst in einer Prüfungsklasse gestartet werden darf, wenn die vorherige mit dem Werturteil „vorzüglich“ bestanden wurde. Und das wurde bei dieser Obedienceprüfung von drei Teams erreicht:
In der Beginner-Klasse erreichte Gaby Kramm mit ihrer Hündin Laina ein „vorzüglich“. In der Klasse 1 konnten Dietlinde Schwenker mit ihrer Hündin Coco-Chanel und Thomas Menge mit Tabs ebenfalls ein „vorzüglich“ erreichen. Sie haben damit die Berechtigung erworben, beim nächsten Turnier in der jeweils höheren Klasse zu starten.

Welch hohe Anforderungen an Hund und Mensch gestellt wurden, zeigt das Gesamtergebnis: Von den 15 gestarteten Teams waren sieben nicht erfolgreich, vier bestanden mit „sehr gut“ und eins mit „gut“.

Die Bewertung in „vorzüglich“, „sehr gut“ oder „gut“ richtet sich nach der Anzahl der erreichten Punkte. Für ein „vorzüglich“ sind 80%, für ein „sehr gut“ 70% und für ein „gut“ 60% der maximalen Punktzahl von 320 erforderlich. Alle Teilnehmer waren von dem fairen Wettkampf begeistert, die zahlreichen fachkundigen Zuschauer haben spannende Vorführungen erlebt.

Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte sich Andreas Gernand, 1. Vorsitzender des Hundesportvereins Blumenthal bei allen Helfern, dem Leistungsrichter, dem Ringsteward und der Prüfungsleiterin Petra Strauß.

Wer mehr über Obedience und andere Hundesportarten wissen möchte, kann sich jeweils mittwochs und donnerstags ab 17.00Uhr, samstags ab 15.00Uhr oder sonntags ab 10.00Uhr beim Hundsportverein Blumenthal Am Eispohl 6 informieren.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

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