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Ab 16.05.2020 kann der Trainingsbetrieb für Vereinsmitglieder unter Beachtung der auf dem Vereinsgelände einsehbaren Verhaltensrichtlinie wieder aufgenommen werden.

Jahresabschluss der Hundesportler

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Zum Abschluss des Ausbildungsjahres 2019 standen für die Teilnehmer der Welpen- und der Schnuppergruppe Ausbildungseinheiten nicht auf dem gewohnten Hundeplatz, sondern Ausflüge in die „raue“ Wirklichkeit an. Ende November traf man sich auf dem Marktplatz in Schwanewede. Hier warteten viele neue Eindrücke auf die Welpen und die Hunde der Schnuppergruppe, die schon aus dem Welpenalter herausgewachsen sind.

Zur Welpengruppe gehören alle Hunde bis zum Alter von sechs Monaten, die erste Ausbildungsschritte unternehmen wollen. Das Spielerische steht dabei im Vordergrund. Hier können junge Hunde richtiges Sozialverhalten ebenso lernen wie den Umgang mit fremden Menschen oder fremden Gegenständen.

In die Schnuppergruppe können Hunde jeglichen Alters ab sechs Monaten kommen. Hier wird die Arbeit der Welpengruppe fortgesetzt, allerdings angepasst an das Alter der Hunde. Hier lernen die Hunde die wichtigsten Kommandos wie Sitz oder Platz so auszuführen, dass sich Frauchen oder Herrchen auch darauf verlassen können, dass diese Kommandos auch in kritischen Situationen beherrscht werden.

Um das Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch zu stärken, ging es in Schwanewede zuerst zu einem Getränkemarkt. Hier sollten die Hunde trotz des ungewohnten Lärms, den die eingeworfenen Flaschen und die Getränkewagen verursachen, ruhig bleiben, nicht bellen oder aber die Getränkewagen etwa angreifen. Sie sollten lernen, dass dies keine bedrohliche Situation ist und sich voll auf ihr Herrchen oder Frauchen verlassen. Dies war besonders für die Welpen keine leichte Aufgabe, aber trotz einiger Unsicherheiten lösten alle Hunde diese Aufgabe doch. Nach einigen anderen Übungen wie z.B. Gehen durch eine fremde Gruppe von Menschen oder dem Durchqueren einer dunklen Unterführung und einer Erholungsphase auf einer Grünfläche, „Häufchen“ wurden selbstverständlich aufgenommen und entsorgt, war als letzte Übung die Überwindung einer offenen Metalltreppe Aufgabe. Hier hatten nicht nur ältere Hunde ihre Probleme, gerade Welpen, die Treppen noch nicht kannten, waren kaum zu bewegen, die Stufen zu erklimmen bzw. herunterzulaufen. Mit viel Geduld und einer angemessenen Anzahl von Leckerlies schafften es dann aber doch alle Hunde. 

Beim nächsten Ausflug ging es in die Natur, man traf sich beim Haus Blomendahl am Burgwallstadion. Hier ging es in erster Linie darum, den jungen Hunden Sicherheit in einer fremden Umgebung zu vermitteln. Brücken mussten passiert, umgestürzte Bäumen überwunden und ein dunkler Tunnel durchquert werden. Schnatternde Enten sollten nicht als bedrohlich oder als Spielgerät erlebt werden. All diese Aufgaben meisterten die jungen Hunde, ebenso wie das Laufen auf großen Kieselsteinen unter der Autobahnbrücke.
Das Ein- und Abfahren eines Zuges an dem nahegelegenen Bahnhof mit ein- und aussteigenden Fahrgästen konnte leider nicht beobachtet werden, da der planmäßige Zug (mal wieder) nicht fuhr. Dennoch waren die Hundeführerinnen und Hundeführer mit ihren Lieblingen sehr zufrieden und bedankten sich bei den Ausbilderinnen Elke Kneisel und Petra Strauss ganz herzlich für diese gelungenen Ausflüge.

Am gleichen Tag feierten dann die Vereinsmitglieder ihren Jahresabschluss in ihrem Vereinsheim. Im Mittelpunkt des Interesses der sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder stand die Ehrung der Vereinsmeister.
Für die Wertung zur Vereinsmeisterschaft werden alle Wettkampfergebnisse aus den verschiedenen Disziplinen zusammengezogen. Die jeweilige Platzierung errechnet sich aus den Punkten, die der einzelne Hundesportler bzw. die Hundesportlerin bei Wettkämpfen und Turnieren in den verschiedenen Wettkampfarten erworben hat. Für eine bestandene Begleithundprüfung werden noch einmal 150 Punkte vergeben.

Vereinsmeister wurde Ariane Kalwa-Veith, die auf insgesamt 1512 Punkte kam und damit den Vorjahressieger Jürgen Kneisel auf den zweiten Platz verwies.
Für den Bereich Obedience, bei dem es in erster Linie auf das korrekte Verhalten des Hundes im Gehorsamsbereich ankommt, konnte Martina Loechelt den ersten Platz erringen.
Beim Turnierhundesport geht es neben dem Gehorsam auch um Geschicklichkeit und Schnelligkeit beim Überwinden einer Hindernisbahn und eines Parcours mit verschiedenen Hindernissen. Auch in dieser Disziplin konnte Ariane Kalwa-Veith vor Jürgen Kneisel den ersten Platz zu erreichen.

Nach dem „offiziellen“ Teil blieben die zahlreich erschienenen Mitglieder noch in geselliger Runde zusammen und tauschten ihre Erfahrungen des vergangenen Jahres intensiv aus.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Turnierhundesport in Blumenthal

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Am Sonntag, dem 18. August 2019 richtete der Hundesportverein Blumenthal sein diesjähriges Turnierhundesportturnier auf seinem Gelände Am Eispohl 6 in Bremen-Blumenthal aus. Über fünfzig Teilnehmer aus verschiedenen Vereinen der Region (Quakenbrück, Nordenham, Bremen-Burg, vom PHV-Bremen, Wilhelmshaven, Saage, Oldenburg-Wildenloh, Laatzen, Hatten und dem Pinscher-Schnauzer- Klub) hatten sich zu den Wettkämpfen angemeldet. Eine Mammutaufgabe für den kleinen Hundesportverein Blumenthal, die nur mit großem Einsatz der Vereinsmitglieder zu bewältigen war.

Zahlreiche Zuschauer, darunter auch der Ortsamtsleiter aus Blumenthal, Peter Nowack, und das Beiratsmitglied Baris Kartal, sahen interessante Wettkämpfe. Auf dem Programm standen ein Geländelauf (über 1000m, 2000m und 5000m), ein Hinderniswettkampf, der THS-Dreikampf, der THS-Vierkampf in den Klassen 1-3 und der CSC-Wettkampf (Combined Speed Cup), zu dem 6 Mannschaften gemeldet hatten.

Zuerst ging es zum Geländelauf. Gestartet wurde über 1000m ,2000 und 5000 Meter. Bei leichtem Regen, der die Teams aber kaum behinderte, ging es auf die Strecke im nahe gelegenen Waldgebiet. Streckenposten und Geländemarkierungen zeigten Mensch und Hund den Weg. Schnellste Frau über 1000m war Sandra Herdzik vom HSV Nordenham mit Thor in 4:05 Minuten nur ganz knapp vor Marie Koch vom HSV Oldenburg-Wildenloh mit Frieda, die nur zwei Sekunden länger für die Strecke benötigte. Über 2000m erreichte Tobias Lübeß vom HSV Oldenburg-Wildenloh mit Rey in 5:45 Minuten die beste Zeit bei den Männern, bei den Frauen siegte Vera Plate, ebenfalls HSV Oldenburg-Wildenloh, mit ihrem Feivel in 7:07 Minuten. Schnellste Frau über 5000m war wieder Vera Plate, diesmal mit Volcana in 18:20 Minuten. Die absolut schnellste Zeit erreichte wiederum Tobias Lübeß, diesmal mit Luka in 15:33 Minuten.

Im anschließenden Hindernislaufturnier kam es darauf an, die Bahn möglichst fehlerfrei und möglichst schnell zu überwinden Bei den Frauen siegte Sandra Herdzik mit Thor, bei den Männern war Frederik Olbrich mit Hotti nicht zu schlagen.
In der Disziplin Dreikampf, ausgetragen in den Klassen 1 und 3, wird der Gehorsam, im Gegensatz zum Vierkampf nicht gezeigt. Hier geht es in erster Linie um die Geschwindigkeit, mit der Mensch und Hund den Slalom, die Hindernisbahn und die Hürden fehlerfrei überwinden. Dass Hunde keine Maschinen sind, die immer perfekt funktionieren wurde daran deutlich, dass nur drei Teams fehlerfrei blieben .Die beste Leistung im Dreikampf 1 zeigte das Team Tobias Lübeß/Nanouk mit 207 Punkten bei den Männern, bei den Frauen teilten sich Dörthe Ehlers/Luna und Mirja Sempert/Leni mit je 195 Punkten den ersten Platz. Den Dreikampf 3 entschieden Wolfgang Türke/Cleo mit null Fehlern und 204 Punkten für sich.
Der Vierkampf besteht aus den Teilen Gehorsam, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf, wobei der Schwierigkeitsgrad von Klasse zu Klasse steigt. Im Vierkampf 1 zeigte sich, wie wichtig die richtige Harmonie zwischen Mensch und Hund ist. Mit einer fehlerlosen Laufleistung konnte hier Sarah Steenken mit Lupo eine kleine Schwäche im Gehorsam ausgleichen und damit den Sieg in dieser Klasse erringen. Männer waren in dieser Klasse nicht am Start. Dass Hundesport auch etwas für ältere Semester ist, zeigte Ariane Kalwa-Veith mit Judy, die in der Altersklasse ab 61 Jahre eine ansprechende Leistung mit 194 Punkten zeigte.
Im Vierkampf 2 waren Leo Beckmann mit Alamo bei den Männern, Waltraut Fähnders mit Richy bei den Frauen (immerhin Altersklasse ab 61 Jahre) erfolgreich.
Eine fast perfekte Gehorsamsübung im Vierkampf 3, der höchsten Schwierigkeitsstufe, zeigte Vera Plate mit Belisha. Als einzige Teilnehmerin erreichte sie 58 von 60 möglichen Punkten. Das war dann auch die Grundlage für ihren Sieg bei den Damen im Vierkampf 3. Bei den Herren siegte Thomas Wegener mit Starlight durch eine sehr gute Gehorsamsprüfung und eine fehlerlose Laufleistung.
Im abschließenden CSC (Combination Speed Cup) traten sechs Mannschaften mit je drei Teilnehmern zum Wettkampf an. Der Parcours war zweimal zu durchlaufen. Je Sektion sind verschiedene Hindernisse, Slalomstangen oder Hürden aufgebaut, die von Hund und Mensch fehlerfrei zu bewältigen sind. Die Läufer absolvieren diesen Parcours in einer Art Staffellauf, anschließend werden alle Zeiten addiert. Unter lebhafter Anfeuerung des Publikums konnte sich die Mannschaft des HSV Quakenbrück „Die Schöne und das Biest“, durchsetzen.

Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf und der Organisation zufrieden. Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende des HSV Blumenthal, Jürgen Kneisel, ausdrücklich bei den Kampfrichtern und den vielen ehrenamtlichen Helfern des HSV Blumenthal, ohne die ein solcher Wettkampf nicht durchzuführen ist.

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

Blick hinter die Kulissen des Hundesportvereins Blumenthal

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Zahlreiche Besucher und ihre Hunde konnten sich am Sonntag, dem 23. Juni ein Bild davon machen, was eigentlich so in einem Verein passiert, der sich dem Hundesport und der Ausbildung von Hunden verschrieben hat.

Der Vorsitzende des Vereins, Jürgen Kneisel, konnte zahlreiche Gäste, die zum großen Teil mit ihren Hunden gekommen waren, begrüßen.

An diesem Tag konnte fast das gesamte Programm des Hundesports besichtigt werden.

Den Auftakt bildete die Arbeit in der Welpen- und Schnuppergruppe, bei der die Besucher mit ihren Hunden mitmachen konnten. Unter Anleitung konnten die Besucher versuchen, mit ihren Hunden die verschiedenen Aufgaben zu lösen. Geübt wurde unter anderem das Verhalten in kleinen Gruppen, das Überwinden einer Wippe oder das Durchlaufen eines Tunnels. Hund und Mensch hatten viel Spaß, mancher wollte gar nicht mehr vom Platz. Man konnte gut erkennen, dass der Spaß für Hund und Hundeführer im Vordergrund der Ausbildungsphilosophie stehen. Das Motto lautet: Belohnung statt Strafe!

Auf dem großen Platz war eine Hindernisbahn aufgebaut, wie sie im Turnierhundesport gebraucht wird. Hier zeigten erfahrene Vereinsmitglieder, wie diese Hindernisse wie Slalomstangen, Hürden oder Ringe schnell und fehlerlos zu überwinden sind. Besonderen Eindruck machte hier der kleine Carlo, der mit seinem Hund Kümmel, beide sieben Jahre alt, elegant seine Strecke meisterte. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten reichlich Applaus.

Nicht nur Carlo, sondern auch die anderen Kinder hatten viel Spaß nicht nur beim Schminken, sondern auch beim sog. Kartoffellauf, den sie auch ohne Hund absolvieren konnten.

Nach dem leckeren Mittagessen, das einige Vereinsmitglieder vorbereitet hatten, hatte Hansi Soller einen Übungsring für Rally-Obedience aufgebaut. Erst führten einige Vereinsmitglieder die Übungen vor, dann konnten sich die Besucher mit ihren Hunden an der Aufgabe versuchen. Es geht hierbei in erster Linie darum, dass der Hund möglichst nah beim Menschen bleibt und alle Drehungen, Wendungen um kleine Hindernisse freudig mitmacht. Manch einer war überrascht, wie gut sein Hund ihm folgt.

Anschliessend zeigte Jürgen Kneisel einige Übungen aus dem Bereich THS (Turnierhundesport). Hier geht es darum, dass Mensch und Hund gemeinsam eine Bahn aus Slalom und kleinen Hindernissen möglichst schnell und fehlerfrei absolvieren. Einige Besucher wagten sich mit ihren Hunden auch über die Hindernisbahn, mit mehr oder weniger Erfolg, dafür mit umso mehr Spaß.

Höhepunkt der Veranstaltung war dann das Hunderennen. Die Vereinsmitglieder hatten auf der wunderschön gelegenen Anlage direkt am Naturschutzgebiet Eispohl eine Rennbahn für Hunde aufgebaut. Hier konnten die Besucher einmal ihren Hund nach Herzenslust rennen lassen. Über vierzig Hunde gingen an den Start. Das Rennen wurde in drei Klassen eingeteilt; große, mittelgroße und kleine Hunde traten gegeneinander an. Es waren zwei Durchläufe zu bewältigen. Obwohl es am Nachmittag doch recht warm wurde, legten sich die Hunde, lautstark angefeuert von Frauchen oder Herrchen, mächtig ins Zeug. Bei den großen Hunden belegte Flash mit einer Gesamtzeit von 8,58sek den ersten Platz. Bei den mittelgroßen Hunden war Emma in einer Gesamtzeit von 9,02sek nicht zu schlagen. Die Wertung der kleinen Hunde gewann Pauline mit einer Gesamtzeit von 9,52sek. Die „Verlierer“ waren nicht traurig, ging es doch in erster Linie um den Spaß.

Zum Abschluss der Veranstaltung fand dann die Siegerehrung des Hunderennens statt. Jeder Teilnehmer bekam einen Preis, alle freuten sich über Pokale, Urkunden und Leckerli für den Hund.

Der Vorsitzende des Hundesportvereins Blumenthal, Jürgen Kneisel bedankte sich bei den ca. 40 Besuchern und Besucherinnen, die einen schönen und ereignisreichen Tag erlebt hatten für ihr Kommen. Sein besonderer Dank ging an die vielen Helfer, die neben den Vorführungen auch für leckere Bratwürste, Salate und reichlich leckeren Kuchen für die Kaffeepause gesorgt hatten.

Jürgen Kneisel fasste den Tag zusammen: „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und denken, dass die Besucher auch zufrieden mit diesem Tag waren. Nicht nur wegen des schönen Wetters sind wohl so viele Besucher bis zum Ende der Veranstaltung hier geblieben. Wir würden uns freuen, wenn einige Besucher den Weg zu unserem Verein finden.“

Bericht von Günther Wiechert (Pressewart Hundesportverein Blumenthal)

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